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Lorig präsentiert neues Konzept für Kita St. Eligius : Völklingen im Wandel
Völklingen

Lorig präsentiert neues Konzept für Kita St. Eligius

#Völklingen. Oberbürgermeister Klaus Lorig hat auf einer Pressekonferenz ein neues Konzept für die Kindertagesstätte St. Eligius präsentiert. Mit diesem hofft er auf Zustimmung und Zuschuss durch den saarländischen Bildungsminister. Lorig bezeichnete das neue Konzept als „Kompromissvorschlag“, nachdem die Stadt Völklingen bereits im vergangenen Jahr einen Vorschlag, der aber wesentlich teurer als der jetzt neu vorgelegte war, präsentiert hatte. Dieser war aber im Ministerium damals abgelehnt worden.Der Kindergarten, der im Jahr 1977 bezogen worden war und saniert werden muss, soll nach dem neuen Vorschlag nicht mehr — wie ursprünglich vorgesehen — erweitert, sondern lediglich grundsaniert werden.

Vorgesehen sind nach dieser Lösung zwei Regelgruppen mit je 25 Kindern sowie zwei weitere Krippengruppen.

Lorig: „Die Kosten zur Umsetzung dieses Konzepts sind weitaus geringer als die des ursprünglich geplanten und belaufen sich insgesamt auf 1,9 Millionen Euro, von denen die Stadt Völklingen 1,4 Millionen Euro tragen würde.“ Laut der ebenfalls anwesenden Gebietsleiterin der KiTa GmbH Marion Zils hat das Bistum Trier bereits einen Zuschuss von 271.000 Euro fest zugesagt, was die Kosten der Stadt Völklingen noch einmal um diese Summe verringern würde.

In der Pressekonferenz sagte der Völklinger Oberbürgermeister auch, dass die Stadt bereit sei, den vom Bildungsministerium erwarteten Zuschuss von 500.000 Euro für einige Jahre vorzufinanzieren: „Entscheidend ist für uns, dass ein Zuwendungsbescheid aus Saarbrücken kommt. Nach einem Vorgespräch im Ministerium gehe ich davon aus, dass das jetzige Konzept genehmigungsfähig ist.“

In der Pressekonferenz wiesen alle Beteiligten in ihrer Begründung für den Erhalt auf die besondere Lage der Kita St. Eligius in der Innenstadt hin. Auch in Zukunft müsse eine standortnahe Versorgung der Kinder speziell bei der Krippenbetreuung im innerstädtischen Quartier gesichert werden.

Als weiteren Grund für die Notwendigkeit der Fortführung der Einrichtung nannten die Gesprächsteilnehmer die Integrationsarbeit, die durch den Erhalt der Kindertagesstätte erfolgreich fortgesetzt werden könne.

Marion Zils wies darauf hin, dass Träger, Eltern und Kinder sowie das Personal in der KiTa St. Eligius „bis zum Sommer dieses Jahres eine Zukunftsperspektive brauchen“. Sonst, so Zils abschließend, drohe die Schließung wegen baulicher Mängel.

(PM Stadt VK)

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